Ein Spaltenboard kennt jeder. Neu ist hier, dass die Spalten nicht dekorativ sind: Sie sagen, wer eine Karte weiterschieben darf. Manche Türen öffnen sich nur für die Maschine, andere nur für Sie.
Jede Spalte hat ihre Figur, und das ist Absicht: Aus der Ferne liest man ein Board an den Gesichtern, nicht an den Etiketten.

Geplant

In Arbeit

Fertig

Zu veröffentlichen

Archiviert
Geplant — wo alles beginnt
Eine Karte entsteht immer hier. Sie wartet mit ihrer Anfrage, ihrer Denkstufe und, wenn Sie mögen, ihrem Startdatum. An eine Engine ist noch nichts gegangen: Erst Ihre Startgeste gibt die Ausgabe frei, nie die Ankunft der Karte.
Es ist ausserdem eine der nur zwei Spalten, die ein Agent ansteuern darf: Er kann eine Karte zurück in die Warteschlange legen, aber sie dort abzulegen startet sie nicht.
In Arbeit — ein Agent arbeitet
Die Karte ist übernommen. Sie zeigt den Fortschritt, die Aufgabenliste, die sich abhakt, und die Denkanzeige. Eine Karte, an der ein Agent arbeitet, erscheint nie woanders als hier, und eine Karte, die in „In Arbeit“ liegen bleibt, sagt immer, was noch läuft.
Sie können sie jederzeit anhalten: Der Stopp wirkt wirklich, und er sagt Ihnen, was er getan hat. Eine unterbrochene Karte wird dort wieder aufgenommen, wo sie stand — sie beginnt nicht von vorn.
Fertig — die Maschine hat abgegeben
Die Karte landet von selbst hier, sobald der Agent seinen Bericht abgegeben hat, mit oder ohne geänderten Code. Weder Sie noch der Agent schieben sie: Es ist die Arbeitsverfolgung, die sie bewegt. Das ist Ihre Warteschlange zum Nachlesen.
Zu veröffentlichen — die Tür, die nur Ihre Hand öffnet
Sie haben nachgelesen und geben frei. Die Karten sammeln sich hier zu einem Paket, bereit, gemeinsam rauszugehen, mit einer Schaltfläche zum Verlauf ihrer Veröffentlichung. Kein Agent und kein Automatismus kann hier eine Karte ablegen.
Eine Karte, die hier eintrifft, verliert ihr Veröffentlichungsdatum — logisch, sie ist noch nicht draussen — und wenn die Veröffentlichen-Schaltfläche ausgegraut ist, sagt sie warum.
Archiviert — abgelegt, nicht verloren
Was erledigt ist, verlässt das Board, ohne zu verschwinden: Bericht, Kostenschätzung, Branch und Verlauf bleiben einsehbar. Wie „Zu veröffentlichen“ und „In Produktion“ öffnet sich diese Spalte nur auf eine menschliche Geste wieder.
Die Zusammenfassung in drei Zeilen
- Ein Agent darf nur „Notizen“ oder „Geplant“ ansteuern. Der Rest wird ihm vom Werkzeug verweigert, nicht von einer höflichen Anweisung.
- Die Maschine legt die Karten in „Geplant“, „In Arbeit“ und „Fertig“ ab, dem tatsächlichen Stand der Arbeit folgend.
- Sie allein öffnen „Zu veröffentlichen“ und „In Produktion“ — also alles, was mit dem Onlinegehen zu tun hat.
Zwei weitere Spalten vervollständigen das Board: „Notizen“ für das, was man griffbereit hält, ohne eine Aufgabe daraus zu machen, und „In Produktion“ für das, was tatsächlich online ist.

